Die Suche nach Schätzen ist eines der spannendsten Abenteuer unserer Zeit. Seit Beginn der Bronzezeit vor etwa 4000 Jahren wurden unzählige Schätze versteckt, vergraben oder verloren. Alleine in Deutschland, Österreich und der Schweiz warten noch mehrere zehntausend Tonnen Gold, Silber und Bronze auf ihre Entdeckung.

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Das im Mai erscheinende Buch aus der Buchreihe „Metallsonde“ gibt dem Leser eine detaillierte Einführung sowie praxisnahe Tipps zum erfolgreichen Aufspüren wertvoller Schätze.

Aus dem Inhalt:

-Kauf der richtigen Metallsonde
-Mehr als 30 wertvolle Tipps zum Aufspüren von lohnenden Fundstellen
-Schätze professionell orten und bergen 
-Bodenfunde fachgerecht reinigen und konservieren 
-Gesetzeslage und Zusammenarbeit mit der Archäologie

Das Buch ist lieferbar. Bestellungen unter www.metallsonde.com

 





In Frankreich herrscht zur Zeit eine große Verunsicherung in der Sondengängerszene. Eine Gruppierung namens HAPPAH (Anti-Sondengängervereinigung) läßt nichts unversucht um das Hobby zu zerstören. Man denkt sogar über ein Transportverbot für Metallsonden nach und fordert eine gesetzlich vorgeschriebene Registrierung aller Sonden. Der perfide Trick dieser eigentlich archäologisch orientierten Organisation ist die Unfälle/Vorkommnisse aus dem Bereich der Militariasammler dazu zu verwenden um ein Sondenverbot durchzusetzen. 

Nun schwappen die Aktivitäten aus Frankreich nach Deutschland über. Ein Luxemburger Archäologe, der auch der HAPPAH angehört macht zur Zeit Front in deutschen Foren. Nachdem er wegen seiner Ansichten bereits aus diversen Foren ausgeschlossen wurde hetzt er nun im DIGS-Forum.




Garrett Pinpointer

Der Garrett-Pinpointer erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das etwa 130 Euro teure Gerät ist robust, weitgehend wasserdicht und schmutzresistent. Auch die Ortungstiefe ist sehr gut. Einzig die Ortung von Allufolie bereitet in manchen Fällen Schwierigkeiten.

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Anbei eine Übersicht aller Händler für Ortungstechnik:

http://www.detektix.de/detektix.pl?aktion=run&liste=schatzsucher_haendler_ortungstechnik&nr=2&dauer=5




Heute durften wir uns über einen sehr guten Bericht zum Thema Sondengehen und Schatzsuche freuen. Die Sendung war sehr interessant und gut strukturiert. Der Schatzsucher-Alltag und die Sogen und Nöte der Sondengänger wurden gut getroffen. Besonders erfreulich war, dass dem hessischen POK keine Bühne für seine Bedrohungsfantasien geboten wurde.

An dieser Stelle ein Dank an Michael, Axel, Jürgen und Walter!

Er wäre wünschenswert wenn es zukünftig mehr dieser objektiven Beiträge geben würde und man den Scharfmachern paroli bietet. Eventuell gibt es ja auch in anderen Bundesländern Gruppen die Pressearbeit leisten? Eventuell macht es auch Sinn eine übergreifende Stelle zu schaffen, die sich gegen einseitig und schlecht recherchierte Hetzartikel (z.B. im PM-Magazin) wehrt.

Weitere Ausstrahlungstermine im HR-Fernsehen sind am:

Montag 22.03., 05:20 - 05:50 Uhr
Mittwoch 24.03., 02:10 - 02:40 Uhr




Beklagenswerter Zustand der Funde

Leider werden die im Boden befindlichen Objekte immer mehr angegriffen. Vielerorts kommen nur noch sehr stark korrodierte römische Bronzemünzen zu Tage. Das Münzbild kann bestenfalls noch erahnt werden.

Es scheint so zu sein, dass es für den Beginn der vernichtenenden Korrosion ausreichend ist wenn eine Münze zum Beispiel durch Ackern an die Oberfläche gerät.

So wurden im Aushub einer aus dem Jahr 1960 stammenden Grabung Bronzemünzen gefunden bei denen sogar das umgebende Erdreich bereits grünlich eingefärbt war. Dies deutet auf eine massiv zum Tragen gekommene Korrosion in den letzten Jahrzehnten hin - und das sogar in düngerfreien Waldböden!  

Prognose:  In 50 Jahren sind viele Bodenfunde bis zu Unkenntlichkeit zerbröselt.




Es gibt in Deutschland unzählige Sagen und viele davon basieren auf tatsächlich stattgefundenen Ereignissen. Durch Weglassungen und Ausschmückungen  verschwimmen die Aussagen von Generation zu Generation immer mehr. Am Ende kann sich ein bis zur Unwirklichkeit verzerrter Text ergeben.

Es gilt daher der Kernbotschaft auf den Grund zu gehen und die ist bei der Nibelungensage nicht besonders aussagekräftig:

Irgendwo in Deutschland in Rheinnähe liegt oder lag ein Schatz verborgen.

Geht man praktisch an die Sache heran so ergeben sich folgende Eckpunkte:

Punkt 1: Der Schatz mußte unauffällig versteckt werden können.

Punkt 2: Ein Schatz muß wieder geborgen werden können. Dies schließt eine Versenkung im Rhein weitgehend aus. Auch die Theorie, dass es in einem Hafenbecken versenkt wurde ist unwahrscheinlich. Das wäre zu öffentlich.

Punkt: 3: Das Verbringen in eine Höhle scheidet aus, da dies ebenfalls zu risikoreich wäre. Die Höhlen ware der früheren Bevölkerung bekannt und es wäre aufgefallen wenn nun plötzlich eine verschlossen wurde.

Punkt 4: Ackerfläche scheidet ebenfalls aus, denn dann wäre er schon herausgeackert.

Was bleibt ist: Der Schatz wurde, wie fast alle anderen auch, irgendwo vergraben. Stellt man die Frage nach der Verbergungstiefe so dürfte er kaum tiefer als 50cm liegen. Es gab keine Metallsonden und daher auch kein Grund ihn tief einzugraben. Vermutlich ist der Nibelungenschatz mit Steinplatten abgedeckt um ein Herauswühlen durch Tiere zu verhindern. In der Nibelungensage kommt das Wort "Loch..." vor. Das ist aus meiner Sicht kein Ort sondern schlicht und einfach das Loch in dem er liegt.

Resümee:

Sofern der Nibelungenschatz wirklich existiert, liegt  er wahrscheinlich in einem Waldstück oder in einem unbewirtschafteten Hang in Rheinnähe (vermutlich irgendwo zwischen Worms und Köln). Es ist anzunehmen, dass er nicht sonderlich tief liegt. Er müsste daher mit einer Metallsonde im Allmetallmodus geortet werden können.




Abenteuer-Schatzsuche Magazin




Linktipp: Slawenburgen

Sehr interessante und gut gemachte Seite über die Slawen und deren Burgen.

http://slawenburgen.npage.de/




Hessens Antragsteller beklagen Ungleichbehandlung

Hessens Sondengänger beklagen eine Ungleichbehandlung bei der Vergabe von Suchgenehmigungen durch das Landesamt für Denkmalpflege. Während einige Personen den Weg über einen Leseschein (im ersten Jahr ohne Sonde) gehen müssen, bekommen andere augenscheinlich unqualifiziertere Personen direkt eine Genehmigung für die Suche mit Metallsonde.

Es ist ein Fall bekannt geworden, da erhielt ein aus Bayern stammender Kurgast direkt eine Genehmigung für die Suche mit Sonde.

Auch bei der Vergabe der Landkreise bzw. der Gebeitszuteilung herrscht offenbar eine gewisse Willkür und ein großer Ermessensspielraum. Einige Antragsteller bekommen nur Ihren Heimatkreis während andere bei ähnlicher Qualifikation deutlich größere Gebiete erhalten.

So wurde die Genehmigung an eine Person erteilt, die noch nicht einmal wusste wo sein beantragtes Suchgebiet überhaupt liegt. Er hatte nur gehört, dass man bei der Ortschaft viel finden kann und daher das Gebiet um diesen Ort ohne jedes Vorwissen beantragt und auch bekommen.

Zudem dürfen einige Sondengänger auch Waldgebiete absuchen während bei anderen Wald explizit ausgeschlossen ist. 

Offenbar spielen aufgrund fehlender Vergabekriterien private Kontakte zum LfD eine gewichtige Rolle. Desweiteren scheint Art und Umfang der Genehmigung davon abzuhängen auf welchen Archäologen man bei der Antragstellung trifft.   

Linktipp: www.suchgenehmigung.de




Urlaub auf einer Forschungs-Grabung in Bayern

Abenteuer Archäologie bietet interessierten Personen für etwa 900 € die Teilnahme an einer Forschungsgrabung an.

Termine für "Abenteuer Archäologie" im Landkreis Landshut 2010:

 So. 18. Juli bis Sa. 24. Juli
 So. 25. Juli  bis Sa. 31.Juli
 So. 1.Aug. bis Sa. 07. Aug
 So. 8. Aug bis Sa. 14. Aug

Weitere Infos unter:

http://www.abenteuer-archaeologie.com/
 




Unentdeckte keltische Stadt in der Cham-Further-Senke?

Nördlich der Donau zwischen den Längengraden der keltischen Städte Alkimoenis (Kelheim) und Boidurum (Passau) liegt nach den Angaben des Ptolemäus eine heute unbekannte keltische Siedlung. Claudius Ptolemäus, ein etwa von 90 - 150 n. Christus in Alexandria (Ägypten) lebender Geograph und Mathematiker spricht diese mit "Prodentia" an. Dieser Name heißt übersetzt soviel wie "Waldtiefe".

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Nachdem das Sturmtief abgezogen ist dürfte der eine oder andere umgestürzte Baum zu einer Nachsuche im Wurzelwerk einladen.


Deutschlands Numismatiker wehren sich

Deutschlands Numismatiker wehren sich gegen den hessischen POK (Polizeioberkommissar):

http://www.numismatische-gesellschaft.de/kurznachrichten/kurznachrichten.htm

Der hessische POK zeigt gnadenlos unbescholtene Bürger an die in eBay "Billig-Münzen" ersteigern und fordert eine Nachweispflicht für antike Objekte und Münzen. Es gibt in Deutschland jedoch keine gesetzliche Regelung, die schriftliche Nachweise für antike Münzen vorschreibt.



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