Weil er die Kopie einer seltenen keltischen Goldmünze als Original angeboten hat, ist ein eBay-Verkäufer vom Amtsgericht Bremervörde zur Zahlung von 2.000 Euro Schadenersatz an den Käufer verurteilt worden.

Hier weiterlesen:

http://www.link.vielwisser.de/link.pl?w=v&l=http%3A%2F%2Fwww.wortfilter.de%2FNews%2Fnews3693.html

Dieses Urteil hat weitreichende Folgen für Personen die mit falschen und oftmals nachgegossenen Münzen den Markt überschwemmen. Im Zweifel haften Sie mit der vollen Höhe des tatsächlichen Preises.




5 Mio Euro in einem Wald bei Kufstein

In einem Wald bei Eichelwang in der Nähe von Kufstein (Österreich) sollen 5 Mio. Euro versteckt sein.

http://www.link.vielwisser.de/link.pl?w=v&l=http%3A%2F%2Fwww.bild.de%2FBILD%2Fnews%2F2010%2F06%2F27%2F5-millionen-im-bild-versteckt%2Fprivatdetektive-jagen-den-ehemaligen-finanzberater-augustin.html

Kommentar:

Wenn an der Geschichte wirklich etwas dran ist, stellt sich die Frage: Wie kann man so etwas in die Bildzeitung setzen? Will man die Schatzjäger Europas zu einem "Großen Suchevent" nach Kufstein locken?




Antikes Schlachtfeld am Harzhorn

Die beiden Heimatforscher Rolf Peter D. und Winfried S. entdeckten im Jahre 2000 auf einem markanten Geländesporn am westlichen Harzrand ein römisches Schlachtfeld. Im Jahr 2008 wurde das Schlachtfeld in Zusammarbeit mit einer Gruppe von Sondengängern systematisch untersucht.

Hier weiterlesen...

http://www.archaeologieportal.niedersachsen.de/harzhorn/index.html




Sondengänger klagt gegen das LfD Hessen

Sondengänger und Heimatforscher Michael G. hat im Jahr 2007 ein fränkisches Gräberfeld entdeckt und dieses vorschriftsmäßig gemeldet. Nun kam es wie es kommen musste. Zwischen dem Finder und dem LfD Hessen konnte keine Einigung bezüglich der Rechte an der Fundstelle werden.

Michael G. verweist auf das Entdeckerrecht und beansprucht auch die noch nicht ausgegrabenen Funde. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es zu einem Gerichtsprozess kommen wird dessen Ausgang gravierende Auswirkungen auf alle Sondengänger in Deutschland hat. Neben einigen positiven Punkten birgt die Klage jedoch auch erhebliche Risiken: 

Chancen:

-Rechtssicherheit bei der Entdeckung von Schätzen
-Grundlage für Entlohnung/Entschädigung ist geschaffen
-Eventuell kommt es zu einer Entschädingungspraxis nach dem Vorbild von England

Nachteile/Risiken:

-Es könnte die Einführung des Schatzregals in Hessen/NRW/Bayern drohen
-Das Amt vergibt nur noch Genehmigungen, die den völligen Verzicht des Finders an den Funden beinhalten
-Es könnte zu unüberschauberen Ansprüchen ehemaliger Entdecker gegenüber späteren Findern kommen

Der letzte Punkt ist besonders zu beachten! Wenn die Klage Erfolg hat, könnte ein Scherbenleser der z.B. in den 80er Jahren eine Römische Villa entdeckt hat, nun alle bis heute auf dem Areal gemachten Funde beanspruchen. Er müsste das LDA nur bitten eine Aufstellung aller durch Sondengänger gemachten Funde zu erstellen. Auf Basis dieser Liste könnte er dann die Herausgabe der Funde oder eine Entschädigung vom jeweiligen Finder fordern.

Die Sondengänger um Michael G. bemängeln, das sich das LfD in letzten Jahren keine hinreichenden Gedanken über eine Entschädigungspraxis für Finder gemacht hat. Man hätte ggf. private Sponsoren und Geldgeber gewinnen können, die in einen Fonds einzahlen, der dann für die Erhaltung und den Ankauf wertvoller Funde sorgt.     

Michael G., der von dem prozesserfahrenen Walter F. beraten wird,  klagt in einer zweiten Klage auch gegen die Ungleichbehandlung bei der Genehmigungsvergabe in Hessen. Ihm wurde die Suche im Wald (ungestörter Boden) verweigert, während diverse andere Sondengänger eben diese erhalten.

Die Schatzsucherzeitung berichtete bereits über die Ungleichbehandlung:

http://www.zeitung.schatzsuchen.de/post/schatzsucher/31/Hessens-Antragsteller-beklagen-Ungleichbehandlung





Die Denkmalpflege in Baden-Württemberg reduziert die Preise einiger Bücher deutlich. So kosten Fundberichte für die man vorher 140 € zahlen musste nun nur noch etwa 50 €:

Hier die reduzierte Peisliste...







Für den White's Spectra V3/Vision gibt es ein Firmwareupdate mit 8 zusätzlichen Features.


Neu sind:

  • Sprache
  • Spulenauswahl
  • On-Board Handbuch
  • Stereo Mixed Mode Audio
  • Wahl des Bodentyps
  • Prospecting Scan
  • Polar-Plot Vector Analyse
  • Status Bar Mode Anzeige
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Die Welle der Produktfälschungen ist nun leider auch bei Metallsonden angekommen. Über diverse Internetseiten und Auktionshäuser werden hochpreisige Markendetektoren angeboten die dem Original täuschend ähnlich sehen. Die Leistung der Geräte ist durch die Bank sehr mangelhaft.

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Ein Mitglied der Gießener Numismatischen Gesellschaft eV. aus Leun wehrte sich gegen die Wegnahme seiner Münzensammlung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Seiner Klage liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Der passionierte Sammler hatte im Jahre 2005 fünf spätrömische Bronzemünzen zum Preis von insgesamt 5,03 Euro über eBay gesteigert, die von der Polizei zu Unrecht als Hehlgut angesehen wurden, wie die Staatsanwaltschaft später feststellte. Es folgte eine Hausdurchsuchung, bei der außer den inkriminierten Münzen die ganze Sammlung auf Verdacht beschlagnahmt wurde.

Am 12. Februar 2009 stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren ein und verfügte anschließend die Rückgabe aller Münzen. Diese Entscheidung der Staatsanwaltschaft b. d. LG Limburg - Außenstelle Wetzlar- ließ das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das sich auf die Verfolgung von ausländischen Kulturgütern kapriziert, nicht ruhen.

Man beschlagnahmte nun kurzerhand die ganze Sammlung.

Hier weiterlesen...

http://www.numismatische-gesellschaft.de/kurznachrichten/kurznachrichten.htm

Hier etwas Historie:

http://www.zeitung.schatzsuchen.de/post/schatzsucher/26/Deutschlands-Numismatiker-wehren-sich




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