Hantavirus gefÀhrdet SondengÀnger
22. August 2010, 09:15Insbesondere SondengÀnger die in BuchenwÀldern suchen, sind erhöht gefÀhrdet.
Man nimmt an, dass ungefĂ€hr jeder dritte Infizierte ein schwerwiegendes Krankheitbild entwickelt, bei den anderen zwei Dritteln verlĂ€uft die Ansteckung ohne oder nur mit schwachen Allgemeinbeschwerden wie leichtem Fieber, Kopfschmerz oder SchĂŒttelfrost und leichten Einblutungen in die Haut.
Das Krankheitsbild besteht anfangs aus Fieber, starken Kopfschmerzen und meist Einblutungen der SchleimhĂ€ute. Kritisch wird es wenn Herz-Kreislauf-Störungen auftreten und es zu einer beidseitigen akuten NierenentzĂŒndung mit Nierenversagen kommt. Dazu kommen oft Blutungen des Magen-Darm-Traktes und des Gehirns.
Eine Infektion mit einem Hanta-Virus bedeutet zwingend die Behandlung in einer Klinik, meist auf einer Intensivstation.
Teil des Nibelungenschatz in Hessen gefunden?
24. Juli 2010, 23:19Nachdem es durchaus fĂŒr möglich gehalten wird, dass der Nibelungenschatz aus der Kriegskasse besteht die Arminius in der Varusschlacht erbeutete, stellt sich die Frage ob die in der "Alteburg" gefundenen SchĂ€tze nicht im weiteren Sinne als Beispiel fĂŒr den Nibelungenschatz gesehen werden dĂŒrfen? Zumindest könnte man an dem Fundspektrum ablesen wie der Nibelungenschatz in etwa aussieht, wenn obige Theorie stimmt.
Die MĂŒnzen und Artefakte wĂ€ren vermutlich, wenn sie nach der Schlacht durch die Germanen entdeckt worden wĂ€ren, heute ein Teil des Nibelungenschatz.
Weitere Hintergrundinformationen:
Römischer Schatzfund im Wert von vier Millionen Euro
9. Juli 2010, 11:37Auf einem Feld im SĂŒdwesten Englands hat ein Schatzsucher mit seiner Metallsonde 52.000 römische MĂŒnzen entdeckt.
Schwerpunkthema "Petschaften"
3. Juli 2010, 12:17Das Forum ServaHistoria hat im Juli das Schwerpunkthema "Petschaften".
http://www.schatzsucher-forum.de/viewforum.php?f=128
Als Petschaft bezeichnet man ein Stempel aus einem harten Material, der geeignet ist, ein Siegel in eine Siegelmasse einzudrĂŒcken.
SondengÀnger klagt gegen das LfD Hessen
23. Jun 2010, 14:21SondengĂ€nger und Heimatforscher Michael G. hat im letzten Jahr ein frĂ€nkisches GrĂ€berfeld entdeckt und dieses vorschriftsmĂ€Ăig gemeldet. Nun kam es wie es kommen muĂte. Zwischen dem Finder und dem LfD Hessen konnte keine Einigung bezĂŒglich der finanziellen EntschĂ€digung erzielt werden.
Michael G. verweist auf das Entdeckerrecht und beansprucht auch die noch nicht ausgegrabenen Funde. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es zu einem Gerichtsprozess kommen wird dessen Ausgang gravierende Auswirkungen auf alle SondengÀnger in Deutschland hat. Neben einigen positiven Punkten birgt die Klage jedoch auch erhebliche Risiken:
Chancen:
-Rechtssicherheit bei der Entdeckung von SchÀtzen
-Grundlage fĂŒr Entlohnung/EntschĂ€digung ist geschaffen
-Eventuell kommt es zu einer EntschÀdingungspraxis nach dem Vorbild von England
Nachteile/Risiken:
-Es könnte die EinfĂŒhrung des Schatzregals in Hessen/NRW/Bayern drohen
-Das Amt vergibt nur noch Genehmigungen, die den völligen Verzicht des Finders an den Funden beinhalten
-Es könnte zu unĂŒberschauberen AnsprĂŒchen ehemaliger Entdecker gegenĂŒber spĂ€teren Findern kommen
Der letzte Punkt ist besonders zu beachten! Wenn die Klage Erfolg hat, könnte ein Scherbenleser der z.B. in den 80er Jahren eine Römische Villa entdeckt hat, nun alle bis heute auf dem Areal gemachten Funde beanspruchen. Er mĂŒsste das LDA nur bitten eine Aufstellung aller durch SondengĂ€nger gemachten Funde zu erstellen. Auf Basis dieser Liste könnte er dann die Herausgabe der Funde oder eine EntschĂ€digung vom jeweiligen Finder fordern.
Die SondengĂ€nger um Michael G. bemĂ€ngeln, das sich das LfD in letzten Jahren keine hinreichenden Gedanken ĂŒber eine EntschĂ€dingspraxis fĂŒr Finder gemacht hat. Man hĂ€tte ggf. private Sponsoren und Geldgeber gewinnen können, die in einen Fonds einzahlen, der dann fĂŒr die Erhaltung und den Ankauf wertvoller Funde sorgt.
Michael G., der von dem prozesserfahrenen Walter F. beraten wird, klagt in einer zweiten Klage auch gegen die Ungleichbehandlung bei der Genehmigungsvergabe in Hessen. Ihm wurde die Suche im Wald (ungestörter Boden) verweigert, wÀhrend diverse andere SondengÀnger eben diese erhalten.
Die Schatzsucherzeitung berichtete bereits ĂŒber die Ungleichbehandlung:
Detaillierungsgrad der Topokarten schwindet
29. Mai 2010, 17:42In den aktuell erhÀltlichen Topo-Karten fehlen wichtige Details wie Böschungen, Hecken, ZÀune und EinzelgebÀude. Auch StÀdte und Dörfer sind keine strukturierten Gebilde mehr sondern lediglich Farbkleckse.
In den alten Karte war per Symbol noch eingetragen, ob es sich um Laub-, Nadel- oder Mischwald handelt. In den neuen Karten ist Wald einfach nur ein einheitlicher GrĂŒnton.
FĂŒr die Orientierung in Feld und Wald sowie dem Aufsuchen historischer StĂ€tten sind diese Karten absolut nutzlos.
WĂ€hrend die ATKIS basierten Karten aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Rheinland-Pfalz sind immer noch "brauchbar" sind (mit den alten Editionen können sie aber alle nicht mithalten), liefern Niedersachsen und Hessen nur noch verstĂŒmmelte Karten.
Vom herkömmlichen Ă€uĂeren Erscheinungsbild differenzierten sich die neuen Karten lediglich durch den kleinen blaugelben Aufdruck "ATKIS". Man sollte daher vor dem Kauf einer gedruckten Karte ein Blick in die selbe werfen.
Auf alle FĂ€lle sollte man seine alten Karten aufheben!
Geheimnisvolle römische Varus-Schanze im Taunus
11. April 2010, 08:58Die in der Literatur als neuzeitliche Schanze angesprochene U-förmige Wallanlage "Alteburg" sĂŒdöstlich der Ortschaft Weyer entpuppte sich vor einigen Jahren als römische Befestigung. An mehreren Stellen des Walls kamen hunderte römischer MĂŒnzen (Horte) sowie römischer Goldschmuck zutage. Unter den MĂŒnzen, die mit Augustus enden, soll sogar eine seltene PrĂ€gung des Brutus gewesen sein.
Man kann vermuten, dass ein unverhoffter germanischer Angriff oder ein plötzlicher Marschbefehl die Römer zwangen ihre Truppenkasse sowie ihre persönlichen Wertsachen zu verstecken. Offenbar hat niemand die Kampfhandlungen ĂŒberlebt, denn ist es den römischen LegionĂ€ren spĂ€ter nicht mehr gelungen die Wertsachen an sich zu nehmen.

Interessant ist, dass die Römer die MĂŒnzhorte an mehreren Stellen entlang der Innenseite des Walls vergraben haben. Diese sollte offenbar das spĂ€tere Wiederauffinden erleichtern. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Erde des zerflieĂenden Walls die Hortstellen dann immer weiter zugedeckt. Ein Hort lag fast genau in der Mitte des sĂŒdlichen Walls, dort wurde auch eine archĂ€ologische Grabung durchgefĂŒhrt. UnbestĂ€tigten Angaben zufolge lagen die anderen Horte in den Wallecken und an den Wallenden. Es ist stark jedoch zu vermuten, dass bisher noch nicht alle Funde geborgen wurden.
Unklar ist, wie lange diese Schanze zu römischer Zeit bestanden hat. Im Wallbereich hat man eisernes Schanzwerkzeug gefunden. Dies könnte eventuell darauf hindeuten, das die Schanze noch nicht komplett fertiggestellt war. Ein weiteres Indiz fĂŒr diese Theorie könnte auch das augenscheinliche Fehlen der vierten Wallseite sein.
Wenn diese Annahmen zutreffen so mĂŒssten irgendwo in der NĂ€he der Schanze Kampfhandlungen stattgefunden haben. Da diese Stelle bisher noch nicht gefunden wurde (man hat auch noch nicht danach gesucht), bleibt genĂŒgend Raum fĂŒr weiterreichende Forschungen (Suchgenehmigung fĂŒr den Kreis Limburg-Weilburg beantragen).
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Anti-SondengÀnger-Vereinigung
25. Maerz 2010, 18:38
In Frankreich herrscht zur Zeit eine groĂe Verunsicherung in der SondengĂ€ngerszene. Eine Gruppierung namens HAPPAH (Anti-SondengĂ€ngervereinigung) lĂ€Ăt nichts unversucht um das Hobby zu zerstören. Man denkt sogar ĂŒber ein Transportverbot fĂŒr Metallsonden nach und fordert eine gesetzlich vorgeschriebene Registrierung aller Sonden. Der perfide Trick dieser eigentlich archĂ€ologisch orientierten Organisation ist die UnfĂ€lle/Vorkommnisse aus dem Bereich der Militariasammler dazu zu verwenden um ein Sondenverbot durchzusetzen.
Nun schwappen die AktivitĂ€ten aus Frankreich nach Deutschland ĂŒber. Ein Luxemburger ArchĂ€ologe, der auch der HAPPAH angehört macht zur Zeit Front in deutschen Foren. Nachdem er wegen seiner Ansichten bereits aus diversen Foren ausgeschlossen wurde hetzt er nun im DIGS-Forum.
Schatzsucher-Bericht in HR am Sonntag dem 21.MĂ€rz 2010
21. Maerz 2010, 19:23Heute durften wir uns ĂŒber einen sehr guten Bericht zum Thema Sondengehen und Schatzsuche freuen. Die Sendung war sehr interessant und gut strukturiert. Der Schatzsucher-Alltag und die Sogen und Nöte der SondengĂ€nger wurden gut getroffen. Besonders erfreulich war, dass dem hessischen POK keine BĂŒhne fĂŒr seine Bedrohungsfantasien geboten wurde.
An dieser Stelle ein Dank an Michael, Axel, JĂŒrgen und Walter!
Er wĂ€re wĂŒnschenswert wenn es zukĂŒnftig mehr dieser objektiven BeitrĂ€ge geben wĂŒrde und man den Scharfmachern paroli bietet. Eventuell gibt es ja auch in anderen BundeslĂ€ndern Gruppen die Pressearbeit leisten? Eventuell macht es auch Sinn eine ĂŒbergreifende Stelle zu schaffen, die sich gegen einseitig und schlecht recherchierte Hetzartikel (z.B. im PM-Magazin) wehrt.
Weitere Ausstrahlungstermine im HR-Fernsehen sind am:
Montag 22.03., 05:20 - 05:50 Uhr
Mittwoch 24.03., 02:10 - 02:40 Uhr
Beklagenswerter Zustand der Funde
17. Maerz 2010, 20:09Leider werden die im Boden befindlichen Objekte immer mehr angegriffen. Vielerorts kommen nur noch sehr stark korrodierte römische BronzemĂŒnzen zu Tage. Das MĂŒnzbild kann bestenfalls noch erahnt werden.
Es scheint so zu sein, dass es fĂŒr den Beginn der vernichtenenden Korrosion ausreichend ist wenn eine MĂŒnze zum Beispiel durch Ackern an die OberflĂ€che gerĂ€t.
So wurden im Aushub einer aus dem Jahr 1960 stammenden Grabung BronzemĂŒnzen gefunden bei denen sogar das umgebende Erdreich bereits grĂŒnlich eingefĂ€rbt war. Dies deutet auf eine massiv zum Tragen gekommene Korrosion in den letzten Jahrzehnten hin - und das sogar in dĂŒngerfreien Waldböden!
Prognose: In 50 Jahren sind viele Bodenfunde bis zu Unkenntlichkeit zerbröselt.
Nibelungenschatz aufspĂŒren
14. Maerz 2010, 18:36Es gibt in Deutschland unzĂ€hlige Sagen und viele davon basieren auf tatsĂ€chlich stattgefundenen Ereignissen. Durch Weglassungen und AusschmĂŒckungen verschwimmen die Aussagen von Generation zu Generation immer mehr. Am Ende kann sich ein bis zur Unwirklichkeit verzerrter Text ergeben.
Es gilt daher der Kernbotschaft auf den Grund zu gehen und die ist bei der Nibelungensage nicht besonders aussagekrÀftig:
Irgendwo in Deutschland in RheinnÀhe liegt oder lag ein Schatz verborgen.
Geht man praktisch an die Sache heran so ergeben sich folgende Eckpunkte:
Punkt 1: Der Schatz muĂte unauffĂ€llig versteckt werden können.
Punkt 2: Ein Schatz muĂ wieder geborgen werden können. Dies schlieĂt eine Versenkung im Rhein weitgehend aus. Auch die Theorie, dass es in einem Hafenbecken versenkt wurde ist unwahrscheinlich. Das wĂ€re zu öffentlich.
Punkt: 3: Das Verbringen in eine Höhle scheidet aus, da dies ebenfalls zu risikoreich wĂ€re. Die Höhlen ware der frĂŒheren Bevölkerung bekannt und es wĂ€re aufgefallen wenn nun plötzlich eine verschlossen wurde.
Punkt 4: AckerflÀche scheidet ebenfalls aus, denn dann wÀre er schon herausgeackert.
Was bleibt ist: Der Schatz wurde, wie fast alle anderen auch, irgendwo vergraben. Stellt man die Frage nach der Verbergungstiefe so dĂŒrfte er kaum tiefer als 50cm liegen. Es gab keine Metallsonden und daher auch kein Grund ihn tief einzugraben. Vermutlich ist der Nibelungenschatz mit Steinplatten abgedeckt um ein HerauswĂŒhlen durch Tiere zu verhindern. In der Nibelungensage kommt das Wort "Loch..." vor. Das ist aus meiner Sicht kein Ort sondern schlicht und einfach das Loch in dem er liegt.
ResĂŒmee:
Sofern der Nibelungenschatz wirklich existiert, liegt er wahrscheinlich in einem WaldstĂŒck oder in einem unbewirtschafteten Hang in RheinnĂ€he (vermutlich irgendwo zwischen Worms und Köln). Es ist anzunehmen, dass er nicht sonderlich tief liegt. Er mĂŒsste daher mit einer Metallsonde im Allmetallmodus geortet werden können.
Abenteuer-Schatzsuche Magazin
11. Maerz 2010, 01:01Wir dĂŒrfen uns auf ein gut gemachtes Magazin mit vielen interessanten BeitrĂ€gen freuen.
Wichtige Entdeckungen durch SondengÀnger
9. Maerz 2010, 01:01Es ist nun einmal Fakt, dass fast alle bedeutenden Entdeckungen der letzten Jahre durch SondengÀnger erfolgt sind.
Als Beispiele seien zu nennen:
- Entdeckung des Varusschlachtfelds
- Entdeckung des Moritzburger-Schatzes
- Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra
Ohne die MĂŒhe und Beharrlichkeit von SondengĂ€ngern wĂ€ren die oben genannten Dinge bis heute unentdeckt. Auch wenn es an dem Verlauf der einen oder anderen Entdeckung durchaus berechtigte Kritik gibt, so ĂŒberwiegen am Ende doch die Vorteile.
Wenn es keine SondengĂ€nger gĂ€be, wĂŒrde das Museum des Varusschlachtfelds nicht existieren. UnzĂ€hlige BĂŒcher wĂ€ren nicht geschrieben und man wĂŒrde vermutlich immer noch vergeblich nach dem Schlachtfeld suchen.
WĂ€re die Sternenscheibe nicht entdeckt worden... Wer wĂŒrde den ArchĂ€ologen M. kennen oder die ganzen Trabanten die sich mit Deutungsversuchen medienwirksam in Szene setzen? Nebra wĂ€re ebenfalls ein unbedeutendes Dorf im irgendwo. Sogar die Bahn AG, die vor Jahren Zugreisen zur Scheibenbesichtigung angeboten hat, war NutznieĂer dieses Fundes.
Und nicht zuletzt lieĂ uns doch die ArchĂ€ologie aufhorchen, als von der Ă€ltesten Darstellung des Himmels gesprochen wurde. Noch Ă€lter als die in Ăgypten. Na sowas... :-)
Jeder profitiert und profiliert sich mit dem Fund. Dennoch sollte eines nicht vergessen werden:
Die Finder waren SONDENGĂNGER, die sich trotz aller Widrigkeiten und unfairen Gesetze nicht unterkriegen lieĂen.
Was wird wohl als nĂ€chstes gefunden werden? Wir dĂŒrfen gespannt sein.
EinschÀtzung zur Forenlandschaft
8. Maerz 2010, 11:15Es gibt zur Zeit einige Foren zum Thema "Schatzsuche und SondengĂ€nger". Leider ist in vielen Foren die Meinungsfreiheit sehr stark beschnitten. Teilweise fehlt den Administratoren das RĂŒckgrat auch einmal abweichende Meinungen zuzulassen. Man könnte fast unterstellen, dass diese von "Extern" beeinfluĂt werden oder in voreilendem Gehorsam handeln. So wird in mehreren Forum gebetsmĂŒhlenartig die Zusammenarbeit mit der ArchĂ€ologie beschworen. Dabei wird völlig verkannt, dass ĂŒber 50% der deutschen BundeslĂ€nder ĂŒberhaupt gar keine Möglichkeit der Zusammenarbeit anbieten.
Im DIGS-Forum tummelt sich sogar ein auslÀndischer ArchÀologe der versucht seine Hetze und schrÀgen Ansichten nach Deutschland zu tragen. So ist er zum Beispiel Mitglied in einer Anti-SondengÀnger-Vereinigung.
In einem anderen recht groĂen Forum werden die Fragenden bereits hochnĂ€Ăig abgewatscht. Man verweist selbst bei komplexen Fragen auf die Suchfunktion was bei mehr als 100.000 BeitrĂ€gen eher ironisch zu sehen ist.
Bei einigen Foren stöĂt auĂerdem das Claimverhalten ĂŒbel auf. Der Forenbetreiber hat Angst, das User abwandern und so werden Links auf externe Seiten strikt unterbunden und gelöscht. Dem Leser werden damit Informationen vorenthalten und die Meinungsvielfalt noch weiter eingeschrĂ€nkt.
Alle diese Faktoren fĂŒhren dazu, dass manche Foren immer mehr an AttraktivitĂ€t und Lebendigkeit verlieren. Allenfalls AnfĂ€nger lassen sich auch durch die fĂŒnfzigste gammelige Römerfibel noch beeindrucken und klatschen Beifall. Wer lĂ€nger im GeschĂ€ft ist legt Wert auf Inspiration und Querdenker oder bevorzugt zumindest ein Forum in dem es noch lebendig zugeht. Kurz gesagt: Es muĂ einfach SpaĂ machen.
Ich erlaube mir an dieser Stelle eine eigene EinschÀtzung zu publizieren:
www.detektorforum.de ist zur Zeit aus meiner Sicht das interessanteste und in Bezug auf die Meinungsvielfalt lebendigste Forum.
Linktipp: Slawenburgen
7. Maerz 2010, 09:56Sehr interessante und gut gemachte Seite ĂŒber die Slawen und deren Burgen.
Unentdeckte keltische Stadt in der Cham-Further-Senke?
3. Maerz 2010, 10:54[ mehr.. ]
Deutschlands Numismatiker wehren sich
1. Maerz 2010, 20:44Deutschlands Numismatiker wehren sich gegen den hessischen POK (Polizeioberkommissar):
http://www.numismatische-gesellschaft.de/kurznachrichten/kurznachrichten.htm
Der hessische POK zeigt gnadenlos unbescholtene BĂŒrger an die in eBay "Billig-MĂŒnzen" ersteigern und fordert eine Nachweispflicht fĂŒr antike Objekte und MĂŒnzen. Es gibt in Deutschland jedoch keine gesetzliche Regelung, die schriftliche Nachweise fĂŒr antike MĂŒnzen vorschreibt.
[ mehr.. ]
Schatzsuche in Nörvenich
28. Februar 2010, 20:52Bei Nörvenich (NĂ€he DĂŒren) liegt eine Ă€uĂerst fundreiche keltisch/römische Fundstelle. Römische Follis und keltische BronzemĂŒnzen (Aduatuci) streuen in sehr groĂer Anzahl ĂŒber die weitlĂ€ufigen AckerflĂ€chen. Vereinzelt wurden auch keltische Silberquinare und RegenbogenschĂŒsseln gefunden. Offenbar bestand an dieser Stelle eine umfangreiche Siedung mit extrem regem Handel.
Zur Zeit wird diese Stelle systematisch von ehrenamtlich tÀtigen SondengÀngern begangen. Trotz der langjÀhrigen SuchtÀtigkeit bietet der Acker nach wie vor reichlich Fundpotential.
Links zum Thema:
http://www.az-web.de/lokales/dueren-detail-az/1217556
http://www.altertumsforschung.de/altertum.pl?seite=vorschau&pfad=fundplaetze05&dokument=fp00021
Das AltmĂŒhltal
27. Februar 2010, 01:01www.detektorweb.cz
24. Februar 2010, 01:01Folgende CZ-Seite ist sehr sehenswert. Insbesondere Militariasucher dĂŒrfen angesichts der Bilder von geborgenen Kisten ins SchwĂ€rmen kommen.
Suche nach SchÀtzen aus dem 3. Reich
23. Februar 2010, 21:57Schatzsucher suchen im Veldensteiner Forst nahe Neuhaus an der Pegnitz (30 Kilometer nordöstlich von NĂŒrnberg) nach versteckten Werten aus dem Dritten Reich.
Es wird vermutet, dass in den dortigen Dolinen MĂŒnzen, Edelsteine, Gold, Schmuck und Museumsobjekte aus dem einstigen Besitz von Göring verborgen wurden.
Varus Schlacht
23. Februar 2010, 20:36Die BeitrÀge in folgendem Forum sind nicht uninteressant:
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1902785
Hier wird die eine oder andere interessante Ărtlichkeit behandelt. Insgesamt hat man den Eindruck dass in dem Forum Personen am Werk sind die sich relativ gut mit der Heimatgeschichte auskennen.
Schatzsuche mit Metallsonde
20. Februar 2010, 11:15Die Schatzsuche mit Metallsonde zĂ€hlt zu einem der letzten groĂen Abenteuer der heutigen Zeit.
WĂ€hrend den letzten 2000 Jahren wurden unablĂ€ssig Gold- und SilbermĂŒnzen versteckt, vergraben oder verloren. Wissenschaftler haben berechnet, dass alleine in Deutschlands Böden noch etwa 32.000 Tonnen Edelmetall verborgen liegen.
Suchen Sie mit einem Metalldetektor die WĂ€lder und Felder um Ihren Wohnort ab. Mit ein klein wenig SpĂŒrsinn und GlĂŒck finden auch SIE wertvollen SchĂ€tze...
Welche AusrĂŒstung wird benötigt?
ZunĂ€chst benötigen Sie natĂŒrlich einen leistungsfĂ€higen Metalldetektor. Er muĂ in der Lage sein das wertvolle Gold, Silber oder Bronze von Eisen zu unterscheiden. Dies ist Ă€uĂerst wichtig da Sie ansonsten ĂŒberall wertloses Eisen (z.B. HufnĂ€gel) ausgraben.
AuĂerdem muĂ der Metalldetektor eine gute Ortungstiefe haben und elektronisch so stabilisiert sein, dass er bei wechselnden BodenverhĂ€ltnissen keine Fehlsignale produziert. Kaufen Sie daher nur MarkengerĂ€te und keine minderwertigen Fernost-Billigimporte!
Weiterhin benötigen Sie einen Rucksack, gute Outdoorkleidung und eine kleine Hacke oder einen Spaten zum Ausgraben der Funde.
[ mehr.. ]
Schatzsucher-Treffen in Osburg 2010
19. Februar 2010, 14:04Schatzsuchertreffen 2010, vom 7. Mai - 9. Mai
in der GaststÀtte Schornstein in Osburg
30. Schatzsuchertreffen und
10. Deutsche Schatzsuchmeisterschaft
mit 3. Schatzsuchmeisterschaft fĂŒr Kinder
http://www.schatzsuchertreffen-stuessel.de/
im Gasthaus Schornstein in Osburg
Gartenfeldstrasse 19
Programmablauf:
Freitag, 07.05.2010 (Anreise)
ab 16:00 Uhr - Metallsondenvorstellung und -verkauf, FachgesprÀcheab 21:00 Uhr - Verlosung
ab 22:00 Uhr - Feuerwerk
Samstag, 08.05.2010
ab 14:30 Uhr - Schatzsuchmeisterschaft fĂŒr Kinder
ab 15:30 Uhr - Deutsche Schatzsuchmeisterschaft
ab 18:00 Uhr - Siegerehrung
ab 21:00 Uhr - Verlosung
Sonntag, 09.05.2010
Abreise nach dem FrĂŒhstĂŒck
Reich durch Schatzsuche mit Metalldetektor
17. Februar 2010, 23:35Noch vor etwa 30 Jahren konnte ein aktiver SondengĂ€nger, wenn er fleiĂig unterwegs war, problemlos von den Hobby "Schatzsuche" leben und sogar Vermögen aufbauen. Die WĂ€lder lagen voll mit wertvollen Gold- und Silberfunden, die Preise waren stabil und auf hohem Niveau. Mit der Zeit waren die leicht erreichbaren Bodenfunde abgepflĂŒckt, gleichzeitig stieg der Widerstand da die ArchĂ€ologen auf das Treiben aufmerksam wurden. Funde welche bis dahin noch fĂŒr viel Geld durch namhafte Museen angekauft wurden, fĂŒhrten zu einem zunehmenden Unmut bei der ArchĂ€ologen die zurecht neidisch und besorgt waren.
Einen Hype gab es nochmals 1989/90 mit der Grenzöffnung. Heute gelten die bekannten Fundstellen in Ost und West als weitgehend abgesucht. Jede neue GerĂ€tegeneration bringt zwar wieder einen gewissen Prozentsatz Funde an Tageslicht, kann jedoch an die einstigen Erfolge nicht mehr anknĂŒpfen.
Im Zuge der ICH AG konnten einige Sondler den unbedarften Behörden die "Suche nach Metall" als förderungsfĂ€hige GeschĂ€ftsidee verkaufen. Das dĂŒrfte aber heute nicht mehr funktionieren, denn die Zeiten wo wirklich fast alles mit Steuergeldern gefördert wurde sind vorbei. Dauerhaft gut leben kann man von dem Hobby praktisch nicht.
Die Chance bei regelmĂ€Ăiger Suche jedoch einmal auf einen Schatzfund im Wert gröĂer 100.000 ⏠zu treffen ist verglichen mit dem Lottospielen extrem hoch (Chance etwa 1:20).
